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Als nächstes mussten wir überlegen was wir sonst noch an Unkosten auf der Reise haben würden und welche Dinge wir für 1 Jahr im Voraus bezahlen könnten.

Hierbei war unsere Wohnung ein großes Thema. Wir wohnen zur Miete, was eine Untervermietung schwierig macht. Und da wir uns die zusätzliche Miete für ein Jahr nicht leisten können haben wir beschlossen die Wohnung zum Beginn der Reise zu kündigen.


Nur die Dinge auf die wir in keinem Fall verzichten wollen und können werden wir einlagern. Auf diese Weise fallen auch die Kosten für Strom, GEZ und Festnetz weg.

Wie groß und teuer das Lager sein muss haben wir noch nicht entschieden aber eventuell können wir unsere Garage behalten und dort alles unterbringen. Dann wären das 50,00 Miete für die Garage im Monat = 600,00 € für das Jahr.


Kündigen können wir dann auch die Hausratversicherung und unsere Motorräder werden entweder verkauft oder abgemeldet. Auch unsere diversen Abos und die deutsche Krankenversicherung benötigen wir in dieser Zeit nicht.


Sonstige zusätzliche Kosten sind:

Was

Kosten montl.

Kosten jährlich.

kosten insgesamt

Ersatzteile & Kleidung

100


1200

Freizeit / Souvenirs

100

1200

Kontogebühren

11


132

Cloudspeicher & Blog

400

400

Telefon / Internet

50

600

Netflix usw.

10

90

210

Krankenversicherung

250

3000

Diebstahlvers.

120

120

Unfallvers. ?

50

50

Sonstiges

50

600

7500

Vor allem die Kosten für die Versicherungen sind schwer vorherzusagen.

Und es ist auch denkbar, dass wir noch etwas vergessen haben oder zu hoch kalkulieren.


Aber wir hatten so eine ungefähren Gesamtbetrag.

Rund 28.000 €


Vorher aber musste noch die Ausrüstung her.


 
 
 

Bei unserem Urlaub in Freiburg ließen wir das alte Zelt direkt dort. Mal abgesehen von den undichten Stellen war es auch zu schwer und das Packmaß zu groß für´ s Fahrrad.

Auch unser Kocher und die Töpfe waren in die Jahre gekommen und nacheinander Reis zu kochen und Gemüse zu braten ist sehr umständlich.

Außerdem hatte ich nur mein kleines (20/20cm) Federkopfkissen mit, was eindeutig zu niedrig ist.

Also ab zum Outdoor-Geschäft unseres Vertrauens.

Wir besorgten uns ein Trangia-Set (innen Beschichtet), eine extra Pfanne mit Teflon Beschichtung sowie den Polaris Mehrstoffkocher von Optimus bei dem es möglich ist sowohl Gas als auch Sprit zu benutzen. Dazu einen extra großen Topf der mit seinen Löchern im Deckel super zum abgießen geeignet ist, einen Kaffeefilter und ein aufblasbares Camping-Kissen für mich, alles von Sea To Summit. (Bernhard meinte er komme ohne Kissen aus).





Für mich war auch klar, dass ich nicht ein Jahr lang zum Essen, lesen, ausruhen usw. auf dem Boden sitzen will und kann. Wir machten uns also schlau über Campingstühle und Tische.

Die Stühle waren schnell gefunden aber beim Tisch hatten wir besondere Bedingungen.

Er sollte nicht zu klein, leicht und kompakt sein. Außerdem wollten wir eine stabile Tischplatte auf der man auch heiße Töpfe oder ähnliches abstellen kann. Wir haben uns dann für den Cube Family Table M3 von Snowline entschieden.

Alle anderen passenden Beschreibungen und Bewertungen folgen wenn wir die Ausrüstung getestet haben.


 
 
 

Eine Woche campen in Freiburg i. Brsg. war geplant mit allem drum und dran was man so braucht und vor allem mit den neuen Luftmatratzen der Firma Vaude. Aber vorher musste das über 30 Jahre alte Zelt wieder in Schuss gebracht werden mit Imprägniermittel und Nahtabdichtflüssigkeit.

Also rein in den Zug mit Koffer, Zelt und Luftmatratzen zu unserem Bestimmungsort, einem kleinen aber feinen Campingplatz (Camping&Gästezimmer am Möslepark in Freiburg) am Waldrand mit Nähe zur nächsten Straßenbahnhaltestelle.

Zelt aufbauen und einrichten und direkt fühlten wir uns wie richtige Camper und schnupperten den Geruch von Freiheit und viel frischer Luft.

Die erste Nacht verlief gut mit den neuen Lumas und wir wachten frisch und erholt auf.

Direkt Kaffee mit dem Kocher gemacht, also Wasser in Topf und den Brenner angeschmissen und die ersten Sonnenstrahlen mit einer Tasse Kaffee genossen. So konnte es weiter gehen doch bald schon kamen die Wolken und mit Ihnen auch der Regen. Das Zelt hatte leider seine besten Tage erlebt, es hielt zwar den Regen erstmal ab doch der Zeltboden verriet am nächsten Morgen was anderes. Also alles raus und zum Trocknen aufhängen, was nicht nur einmal nötig war. Trotz alledem verbrachten wir sehr schöne Tage in Freiburg und Umgebung, mit viel Sonne und unserer Familie und Freunden. Wir erinnern uns gerne zurück an die Tage und unseren ersten Erfahrungen wieder zu campen. Gekocht hatten wir damals für uns noch nicht. Die Ausrüstung ist inzwischen aber fast komplett und die Luftmatratzen haben mit Bravour den Test bestanden.

PS.: Wir würden auf jeden Fall wieder dort campen, war sehr schön, gemütlich, sauber und idyllisch. Die sanitären Einrichtungen sind sehr sauber und es steht eine Waschmaschine und Trockner bereit. Was wir auch sehr angenehm und praktisch empfanden war eine kleine Küche mit Sitzmöglichkeiten und genug Steckdosen zum aufladen der Smartphones. Man kann Brötchen bestellen und auch lecker dort essen, ob Frühstück oder Mittagessen.




 
 
 

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