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Tag 4

Am nächsten Morgen gab es ein Frühstück und dann musste erstmal der Schlauch geflickt werden, wobei wir sehr nette Hilfe von Gleichgesinnten bekamen.

Nächster geplanter Stop war, nach 27,9 km das "Hotel Reesenhof" in Witten.

Das Hotel ist zwar gemütlich aber das Zimmer in dem wir untergebracht waren hatte ein großes Fenster Richtung Süden und war doch recht klein. Das angeschlossenen Restaurant ist aber durchaus empfehlenswert.

Allerdings waren wir sehr früh da, so dass wir erst noch im Stadtteil ein Café suchen mussten weil das Restaurant erst gegen 17:00 Uhr öffnete.


Diese Strecke war wieder wunderschön, da wir den Großteil direkt an der Ruhr entlangfuhren. Und durch die zwei großen Stauseen " Hengsteysee" und "Harkortsee" wurde die Ruhr hier zu dem breiten Fluss den wir aus Duisburg kennen.
























Bernhard ist dann ein übles Malheur passiert. Am Harkortsee führt der Radweg an einem Metallschutzzaun entlang weil der See dort direkt an einer Mauer endet und sehr tief ist. Bernhard wollte ein Foto machen und sein Handy viel ihm aus der Hand direkt in den See. Das war frustrierend da wir so keine Trekkingdaten mehr von der Tour hatten und einige Fotos noch nicht in der Cloud hochgeladen waren. Wir machten dann im nächsten Café halt und meldeten erst einmal den Verlust. Aus Frust über diesen Sch*** buchten wir uns oben erwähntes Zimmer in Witten, da wir keine Lust auf eine Weiterfahrt hatten.


Tag 5

Nach einer eher unruhigen Nacht ging es weiter Richtung Essen. Diesmal ca. 32 km auch fast ausschließlich an der Ruhr entlang. Wir hatten auf der ganzen Reise traumhaftes Wetter und die Landschaft an der Ruhr ist wunderschön.

Wir waren mittlerweile ordentlich erschöpft und gereizt durch die lange Strecke am 2. Tag wegen der Suche nach einem freien Zimmer und dem Ärger über das verlorene Handy. Aus diesem Grund beschlossen wir nur noch bis zum Bahnhof in Essen Steele zu fahren und dort einen Zug nach Duisburg zu nehmen. Außerdem wäre die Strecke zwischen Essen und Duisburg für uns auch nicht neu gewesen.


Die Radwege direkt an der Ruhr sind still und sehr idyllisch. Und da es uns von Vorne herein nicht um gemachte Kilometer sondern um Erholung und den Genuss der Natur ging konnten wir diese Idylle richtig genießen und waren trotz Erschöpfung glücklich und erholt.



Einen kleinen Cafe-Stopp legten wir dann noch in der wunderschönen Altstadt in Hattingen ein.



In Steele hat es dann erstaunlich gut mit dem Zug geklappt.

So waren wir am frühen Abend nach 5 Tagen zurück von unserer Tour am RuhrRadWeg entlang. Viel früher als ich gedacht hatte.


 
 
 

Tag 2

Der nächste Tag brach an und nach einem üppigen Frühstück ging es wieder aufs Fahrrad um die nächsten Etappe zu meistern. Die meiste Zeit erwies sich der Weg als recht unspektakulär da der inzwischen kleine Fluß sich zwischen Schnellstraßen und Brücken versteckte.

Meist neben der Schnellstraße zu fahren war nicht das was wir erwartet hatten.

Nach gut 33 km jedoch tat sich uns eine kleine Oase auf. Wir wollten eine kurze Pause machen und fanden diesen bezaubernden Platz.



Wir fuhren abseits der Straße durch ein kleines Waldstück und entdeckten einen kleinen

Kiesstrand direkt im Wald, wo der Fluß

genüßlich plätscherte und vom Verkehrslärm nichts zu hören war. Nur der Fluß und wir.




Gut dass wir noch süße Teilchen vorher besorgt hatten und so waren schnell die Stühle und der Tisch, sowie der Kocher ausgepackt und das Kaffeewasser zum Kochen gebracht.





Dann fuhren wir weiter talwärts und erreichten nach 61,4km den Ort Voßwinkel. Dort mussten wir eine Weile nach einer Unterkunft suchen da in der Nähe alles ausgebucht war. Wir fanden dann das "Hotel Waldschlösschen" über Booking.com. Der Name hatte leider wenig mit dem Hotel zu tun und das Zimmer war auch nicht der Hammer. Aber egal, denn wir waren doch ordentlich erschöpft nach der Strecke, aßen und tranken noch was im Biergarten der zugehörigen Wirtschaft und gingen zeitig zu Bett.


Tag 3

Die nächste Etappe stand an und unser Navi, beziehungsweise die Ruhrtalradschilder führten uns in die Ebene, vorbei an Wiesen und kleinen Ortschaften. Am Anfang auch ab und an am Fluß entlang.











Nach 32,4 km, kurz vor Geisecke hielten wir am

"Gutshof Wellenbad", direkt an der Ruhr.



Die Beschilderung auf der Strecke war nicht immer so gut und so hatten wir unsere Schwierigkeiten zum Ziel zu kommen. Das Zimmer so wie das Gebäude war sehr nostalgisch und erzählte von alten Zeiten. Wir mussten leider feststellen das Corona hier seine Spuren hinterlassen hatte und es kein Abendessen mehr gab, weil es kein Personal gab für das Restaurant, nicht mal Kaffee. Und auch das Zimmer hatte schon bessere Zeiten gesehen.

Also alles im Zimmer verstaut und ab in den nächsten Ort zum Griechen. Das war anstrengend und erst recht mit leerem Magen. Doch frisch gestärkt ging es zurück und wir hatten eine gute Nacht. Blöderweise hatte Bernhard auf dem Rückweg einen Platten und musste sein Fahrrad zurückschieben.

 
 
 



HINTEN: BACK ROLLER PRO PLUS von (Ortlieb)




Technische Daten:

Volumen: 2 x 35 l

Gewicht: je 1004 g

Abmaße H/B/T: 45cm/36-24cm/26cm

Max. Zuladung: je 9kg









VORNE: SPORT-PACKER CLASSIC von (Ortlieb)



Technische Daten:

Volumen: 2 x 15 l

Gewicht: je 1750 g

Abmaße H/B/T: 40cm/25cm/14cm

Max. Zuladung: je 9kg















Ich habe mich für diese Taschen entschieden da ich von der Marke Ortlieb generell überzeugt bin, denn mir gefällt die Qualität und das Volumen, und ich finde das Haltesystem zur Befestigung der Taschen am Gepäckträger gut gelöst. Die Befestigung der Tasche sowie der stabile Haken unten zum einhängen sind anpassbar und ordentlich robust konstruiert.

Natürlich wasserdicht, strapazierfähig und Innen gut zu reinigen. Das Volumen mit insgesamt 30l vorne und 70l hinten ist ausreichend.


Dazu sind im Innern eine Netztasche und eine mit einem Reißverschluss verschließbare Tasche.



Diese kann auch als Trennwand benutzt werden um den oberen Stauraum zum unteren Stauraum zu trennen.








Vom Aufbau sind die Taschen jedoch unterschiedlich, denn die vorderen Taschen haben einen Deckel zum Schließen mit einem inneren Regenschutz (wie ein Rucksack) und die hinteren Taschen haben einen Rollverschluß, was an der konischen Form liegt. Bei den hinteren Taschen kann die Öffnung mit Hilfe des Schultergurts noch gesichert werden. An den hinteren Taschen ist außen ein zusätzliches Fach das perfekt ist für alles wo man schnell dran muss, wie Wasserflaschen, eingetütete Schuhe, usw.. Dieses kann noch komprimiert werden mit zwei Spanngurten, dies ist aber nicht Wasserdicht.

Dazu gibt es bei Beiden jeweils einen Schultergurt der natürlich zum Tragen optimal ist da er verstellbar in der Länge ist. Ich persönlich kann bei den vorderen Taschen darauf verzichten, da man beide Taschen gut mit einer Hand ohne die Gurte gut tragen.


Meine Erfahrungen sind recht positiv wobei mir einmal eine hintere Tasche vom Gepäckträger gefallen ist bei holpriger Strecke. Dabei lag der Fehler wohl bei mir, da ich nicht richtig aufgepasst habe beim befestigen der Tasche, denn wenn die Reduzierung nicht richtig im Haltesystem sitzt, schließt dieses nicht.

Und wenn man die hinteren Taschen mit den Schultergurten trägt kann das Haltesystem recht störend sein.

Ansonsten Tiptop, kann ich nichts anders sagen und nur empfehlen.





 
 
 

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