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Der Tag fing schon sonnig an und es wurde schnell warm. Wir haben noch ein nettes Pläuschchen mit Michael und Elke gehabt und die flotte Lotte 😉 geschmust.

Nach ca 5 km haben wir dann erst mal unsere Schuhe gewechselt. Sandalen waren wesentliche besser und ich habe später noch mein Bandana mit UV-Schutz nass gemacht und angezogen. Ich glaube ansonsten hätte ich jetzt nen Sonnenstich. Auch unsere Sonnencreme hat uns heute gute Dienste geleistet. Nach dem kälteren Wetter der letzten Woche müssen wir uns erst noch an die Hitze gewöhnen aber auch das wird werden 😁

Die Strecke war wieder wunderschön. Allerdings war die heutige Damm-Fahrt zwar wieder spannend aber nicht so reizvoll. Viele Baustellen, nur Asphalt, viel Lärm, ein Windpark und unfassbar viele E-Biker.


Am Ende des Damm haben wir „Bij Jans an Zee“ nen echt leckeren Kibbeling (in Backteig fritierter Fisch) und Pommes mit Majo gegessen. Dann brauchen wir Heute nicht kochen. 😉 Danach ging es durch die Dünen, kleine Städtchen, Wald und Felder.

Die Sandstrände hier sind sehr lang und breit und der Sand sehr hell.

Auf dem Campingplatz zu dem wir wollten war alles belegt aber hier gibt es in direkter Nachbarschaft gleich mehrere Minicamping-Alternativen. Wir sind jetzt auf dem Minicamping „De Walnoot“ der nach dem Walnussbaum benannt ist der hier steht.

Da wir keine Lust mehr hatten in der Sonne zu sitzen haben wir unsere Stühle und Tisch direkt unter besagten Baum gestellt.


Hier mal ein Beweis dass wir Fahrradfahrer-Bräune haben.

Meine Hände sind bis zur Mitte der Finger dunkler als der Teil der um den Lenker greift.

Genauso sieht es momentan noch mit unseren Armen und Beinen aus. Auch die Füße haben noch nicht allzu viel Sonne abbekommen. Und ich habe über der Nasenwurzel eine helle Stelle von meiner Sonnenbrille. 🤪



Jetzt wird noch ein bisschen gelesen und wenn die Sonne untergegangen ist und auch das Zelt etwas abkühlt geht´s ab ins Bett. Der 1. Tag mit viel Sonne und höheren Temperaturen war doch anstrengender als gedacht.

Frosch und Teddy gemütlich unterm.       „Walnoot“ Baum
Frosch und Teddy gemütlich unterm. „Walnoot“ Baum


 
 
 

Wir starteten den Tag zum ersten Mal mit strahlend blauen Himmel. Die Nacht war allerdings sehr kalt mit einer hohen Luftfeuchtigkeit, so dass alles was im Vorzelt stand klamm war. So genossen wir die Sonnenstrahlen auf unserer Haut und richteten uns für die Weiterfahrt Richtung Süden.

Kaum aus Rockanje raus säumten kleine Flüße und weite Grünflächen unseren Weg. Bald hörten wir schon die große Straße die uns über den ersten Damm begleiten sollte. Die Überfahrt war relativ unspektakulär, da die Sicht auf´s Meer durch die vielen Fahrzeuge und der hohen Geländer sehr schwierig war.


Kaum hatten wir die Straße verlassen wurde die Fahrt ein richtiger Genuß, denn inzwischen hatte die Sonne ein angenehmes Verhältnis zum kalten Wind, und so verwöhnt ging es durch kleine Waldstücke und einem super schönem Dörfchen. Bei dem zweiten Dörfchen, welches sehr stark touristisch war, hielten wir an und machten eine Kaffeepause. Und was ein Glück, durch Stephiés Gespür bekamen wir dort auch unsere Gaskartuschen, welche wir bald dringend brauchen würden. Perfekt also. Wie gesagt, wir wurden heute sehr verwöhnt, auch vom Wind, welcher uns leicht am Rücken streichelte. Eine gute Stunde später hielten wir noch mal an einer Bank an einem kleinen beschaulichem Waldstreifen an und stärkten uns für die zweite Überfahrt. Es wurde wieder lauter durch Motorenlärm, die nächste Überquerung stand an.


Diesmal war es ein riesiger asphaltierter Deich, und wir oben drauf auf dem Radweg. Ein sehr imposanter Anblick bot sich uns. Rechts unter uns die Straße die dann zu einem Sandstrand wurde und dann das Meer bis zum Horizont.

Ganze 6,5 km konnten wir diese Aussicht genießen, und die Wärme bzw. Hitze vom Aspahlt. Drüben angekommen war es nur noch ein Katzensprung bis zu unserem heutigen Ziel. Einer von vielen Campingplätzen wollten wir anfahren, doch leider waren wir 1,5 Stunden zu früh dran, und weil wir nicht warten wollten fuhren wir zum nächstbesten.


Die hatten auch einen Platz für uns, doch dieser war eigentlich zu groß für uns. Wir hätten locker 3 bis 4 mal unser Zelt aufbauen können. Dementsprechendwar der Preis. Egal, wir waren da und bauten schnell unser Zelt auf und merkten bald das dieser Campingplatz wohl sehr beliebt unter deutschen Touristen ist. Doch erstmal gekocht auf die Schnelle, Nudeln mit Pesto und dann ab an den Strand. Herrlich, aber sehr kühl durch den Wind. Ich wollte eigentlich ins Meer und zog extra meine Badehose an, hab es aber dann doch gelassen, nachdem ich meine Füße ins Meer streckte. So gingen wir ein Stück und setzen uns auf unsere Stühle und ließen den Tag Revue passieren. Zurück am Platz hatten wir noch ein sehr nettes Gespräch mit unseren Platznachbarn.



So verging der Tag im Flug und Frosch und Bär gingen glücklich schlafen.

 
 
 

Tag zehn fing stürmisch und immer wieder mit leichtem Schauer an. Wir hatten das Tarp noch stehen, hatten aber bei der Windstärke unsere Befürchtungen das dieses noch beschädigt wird und vorsichtshalber abgebaut. Ich war heut ein Langschläfer und habe eine Stunde länger geschlafen. Stephie hatte schon ihren Morgenkaffee und war bereit für Action. Schnell den Kaffee getrunken und schon fingen wir an das Zelt zu räumen und das Innenzelt separat eingzupacken weils noch regnete. Danach das Zelt eingepackt und ab in einen kleinen Aufenthaltsraum und dort gefrühstückt. Dort hatte wir eine nette Unterhaltung mit einem jungen Pärchen mit zwei Kindern im Gepäck die in die andere Richtung fuhren. Dazu ein paar gute Tipps für Frankreich bekommen.

Gestärkt auf die Räder und ab zum Hafen, denn heute war die Anfahrt für die kommenden „Inselüberquerungen“ dran. Im Hafen standen schon zwei große Fähren für die Überfahrt nach England bereit.



Unsere Fähre war ein kleines Boot, Wasserbus könnte man auch dazu sagen. Wir waren nicht alleine am Pier und warteten also auf das Boot. Pünktlich kam es angeschippert und wir stiegen ein. Die Fahrräder noch befestigt und los ging die Fahrt durch den Umschlaghafen Rotterdams. Wir hatten bis jetzt immer nur die Schiffe vor Augen die den Rhein entlang fuhren, doch das hier waren richtige Schiffe die Übersee fahrten machen. Eins größer wie das andere, wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus, und das Ganze fast zum anfassen. Dir Fahrt ging circa 50 Minuten und eine Robbe war auch unterwegs im Hafen. Apropos der Rotterdamer Hafen ist der 10. größte Containerumschlaghafen der Welt und der Größte Europas.

Angekommen an der „Haltestelle“ ging’s wieder weiter mit dem „fiets“. Erstmal aus dem Hafengebiet raus, welches wie ein riesiger Organismus funktioniert. Die letzten LKW- Straßen hinter uns lassend ging’s ins Grüne. Durch schöne Waldgebiete und an kleinen Seen und Tümpeln vorbei. Ab und zu ein Haus und später zahlreiche Pferdehöfe. Dann wieder durch Wälder und schon waren wir bei Rockanje am Campingplatz.


Das Zelt aufgestellt und dann in den Ort gefahren um ein paar Sachen wieder aufzufüllen und das Essen für heute und den nächsten Tag besorgt. Mit dem Wetter können wir uns echt nicht beklagen, klar der Wind ist nicht so toll, aber wir hatten keinen Regen bei der Fahrt, ab und zu Rückenwind und die Sonne kam später noch heraus. Nur eins müssen wir sagen, ohne Sonne wird´s direkt kalt.


Frosch und Bär wünsch euch einen rasanten Tag.
Frosch und Bär wünsch euch einen rasanten Tag.

 
 
 

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