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7. Tag unserer großen Reise. Von Linschoten nach Zoetermeer 42,4km

Aktualisiert: 11. Juni 2025




Der Tag fing leider mit Regen an und da wir am Abend zuvor nicht unser Tarp, wegen dem starken Wind, aufbauen konnten, mussten wir improvisieren und fanden Unterschlupf unter dem Carport. Auch mussten wir feststellen das die Luftmatratze von Stephie irgendwo eine undichte Stelle hat. Das war sehr ärgerlich für uns, gerade jetzt. Aber wir ließen den Kopf nicht hängen und waren guter Laune trotz anhaltenden Dauernieselregen.





Gerade weil wir ein paar Esel im Stall vorfanden. Und ich kann euch sagen, ich hatte ein breites Grinsen im Gesicht. Dazu müssen wir allerdings sagen, der Campingplatz entsprach nicht unseren Vorstellungen. Naturcampingplatz von einer Organisation unterstützt, naja, ne Obstwiese mit nem Wasserhahn in der Mitte und ein umgebautes Bootshaus als Toilette, Spüle und Waschraum.

Aber egal, rauf auf‘s Fahrrad und ab ging die Lucie. Ein Stückchen mussten wir zurück fahren und dann waren wir wieder auf unserer Route, die meistens bis jetzt die „Middle Netherland Route“ war.


Die Gegend war durchzogen von lauter kleinen Flüssen mit Weiden oder Gewächshäusern, bzw. Obst und Kartoffelanbau. Die meiste Zeit fuhren wir an dem Fluß Rhijn entlang, der sich durch kleine Städtchen durchzog und spannender Weise jedes Haus am Fluß ein Boot hatte. In einem schönen Örtchen machten wir Kaffepause im Café. Irgendwann verließen wir den Fluß und fuhren eine ewig lange gerade Straße entlang und ständig hatten wir den Verkehrslärm in den Ohren, sehr nervig und mühsam, da wir ständig Gegenwind hatten.

Doch dann sahen wir von weitem eine Windmühle die in Betrieb war und hielten dort an. Direkt kam ein netter Mann raus und bot uns Kaffee oder Tee an. Er war der Museumsführer und ich durfte mir die Windmühle genau anschauen. Sehr spannend einen Einblick zu kriegen in die Arbeit eines Müllers aus vergangenen Tagen. So, genug davon, in der nächst größeren Stadt hielten wir an und kauften unseren Vorrat für das Wochenende ein.


Auf zur letzten Etappe durch die Stadt und dann mit stärker werdendem Gegenwind der Ziellinie für heute entgegen. Wir waren ordentlich erledigt als wir ankamen, denn Stephie hat heut als Spitze der Kolonne richtig gekämpft und keine Steigung hochgeschoben.


Dann ging’s los mit Zelt errichten und Schlafraum einrichten und erstmal was kleines Essen. Aber der Bauch verlangt mehr als nur ein Frühstück und ein Doppeldeckerbrot und so bin ich uns Döner holen gefahren. Der war leider sehr scharf für Stephie….

Morgen gehts weiter ans Meer und wir freuen uns schon sehr darauf.





Frosch und der Bär sind auch schon gespannt wie Flitzebögen.

3 Kommentare

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micpaul
08. Juni 2025

An einem solchen Tag passt die zweite Strophe der phantastischen Vier…😘


Du spürst das Gras

Hier und da bewegt sich was

Es macht dir Spaß

Nein, es ist nicht nur das

Denn nach dem Öffnen aller Türen

Steht am Ende der Trick des Endes

Der Suche durch das Finden im Augenblick

Du atmest ein, du atmest aus

Dieser Körper ist dein Haus

Und darin kennst du dich aus

Du lebst

Du bist am Leben

Und das wird dir bewusst

Ohne nachzudenken

Nur aufgrund der eigenen Lebenslust

Das Gefühl, das du fühlst

Sagt dir es ist soweit

Und es ändern sich Zustand

Der Raum und die Zeit

Der Verstand kehrt zurück

Doch du setzt ihn nicht ein

Jeder Schritt neues Land

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Stephie
Stephie
09. Juni 2025
Antwort an

Ja das passt total. 😃

Gefällt mir

micpaul
07. Juni 2025
👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻
👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻

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