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Alleen und weite Wiesen waren heute an Tag 5 die landschaftlichen Leckereien. Dazu das ganze mit einer ordentlichen Brise Wind, und dass, zum Glück von der Seite oder sogar mal von hinten. Dadurch hatten wir recht schnell ca. 15 km hinter uns gebracht und nahmen uns die Zeit für eine kleine Pause.

Das ließ uns den leichten Regen der uns direkt beim aufstehen begrüßte vergessen lassen und auch das wechselhafte Wetter generell. Mal Wolken, dann wieder Sonne, dann wieder Wolken und Regen, so ging es den ganzen Tag, getrieben vom Wind. So war auch die Landschaft ein Wechsel zwischen Baumalleen oder weitläufige grüne Wiesen oder beides und das Ganze mal mit Kühen oder Gänsen. Die Fahrradwege wurden immer spärlicher getrennt vom Straßenverkehr, je weiter wir uns in die ländliche Gegend von Utrecht bewegten.

Dazu wurde gegen Ende unsere Fahrt nicht nur durch stärken Regen erschwert, sondern auch noch von diversen Umleitungen wegen Straßenarbeiten behindert.

Und plötzlich waren wir auch schon am Tagesziel angekommen, dem Campingplaz Prinsenhof bei Odijk.

Wie bestellt hatte der Regen für uns eine Pause eingelegt und wir konnten trocken das Zelt und das Tarp aufbauen. Entfernt zogen schon wieder dunkle Wolken auf, doch wir hatten strahlenden Sonnenschein und sofort wurde es heiß.

Diese Gelegenheit nutzte ich um schnell nach Odijk zu fahren und die nötigen Zutaten für unser Mittagessen zu besorgen. Es gab eine Champignon, Speck und Zwiebelsauce mit Reis. Leider wird der morgige Tag uns wohl nicht so hold sein mit Sonne, denn es soll erst ab Montag wieder besser werden mit dem Wetter. Doch wer weiß, vielleicht gibt es ja noch die eine oder andere Überraschung, die uns der Himmel bereit hält und Frosch und

Bär wünschen Sonne im Herzen.


 
 
 

„In der Ruhe liegt die Kraft“ ist unser Motto heute, und so haben wir den ganzen Tag nur das Nötigste gemacht. Der Himmel war heute morgen sehr bedeckt und als die ersten kleinen Tropfen auf uns herab fielen, bauten wir schnell unser Tarp auf und erfreuten uns seiner souverainen Art und Weise, wie ein englischer Butler, uns trocken zu halten.



Angefangen haben wir den Tag mit einem späten Frühstück, nachdem wir den morgen mit lesen verbracht hatten. So, gestärkt durch das Frühstück haben wir geduscht und danach weiter die Seele baumeln lassen. Irgendwann gegen Mittag kam der Hunger zurück und wir fuhren beschwingt, ohne Gepäck am Fahrrad, 3km zum nächsten Örtchen wo mehreren großen Supermärkte an einem Platz waren . Alles besorgt was wir für das heutige Essen brauchten und ein paar Sachen für die nächsten Tage und dann ging’s zurück zu unserer Chill-Zone.




Schnell die Kartoffeln ins Wasser, heiß gemacht und dazu für Stephie Heringe in Sahnesoße und für mich Knoblauch Dip. Lecker. Zeit zum Ausruhen war wieder angesagt und so verging der Tag wie im Nu. Zwischendurch streunerte immer wieder die Camping - Animateurin „eine hübsche Tigerkatze mit samtweichem Fell“ zu uns und lies sich kraulen.



Also haben wir kräftig Ruhe getankt und unsere abgekämpften Körper auf die kommenden Tage vorbereitet mit dem Ziel, das Meer zu erreichen.

 
 
 

Weil uns der Campingplatz „Natuurkampeerterreine“ Den Ouden Dam so gut gefällt und wir ein Päuschen gebrauchen können verbringen wir hier unseren ersten „Rest Day“.

Besser geschlafen und ein wundervoller Morgenkaffee.
Besser geschlafen und ein wundervoller Morgenkaffee.

Von Groesbeek bis nach Nijmegen waren wir echt flott unterwegs. Fast nur bergab und tolle Radwege ohne lästige Baumwurzeln o.ä. Und auch das Wetter hat mitgespielt, nicht zu heiß und kein Regen. Das ist auch der Grund warum wir schneller waren als den Tag davor.



Kurz vor Nijmegen gabelt sich der Rhein und der größere Abzweig wird zur Waal und fließt dann schließlich in die Nordsee. Hinter Nijmegen sind wir dann über die Waal gefahren und mussten, um keinen riesen Umweg zu machen über eine Treppe von der Brücke runter. Also sämtliches Gepäck abmachen, Fahrräder runterschieben und Gepäck wieder drauf. Respekt für Bernhard der die ganze Schlepperei und das Treppauf/Treppab erledigt hat.



Dann wurde es echt sehr anstrengend und langsam. Wir hatten die ganze Zeit ordentlich Seiten- und Gegenwind. Mit dem Gepäck bremst einen das ganz schön aus und am Abend hatte ich tatsächlich zum ersten mal ein wenig Muskelkater in den Oberschenkeln. Wir haben für das letzte Drittel dieser Tour genauso lange gebraucht wie für das erste Drittel.



Auch wenn wir beide dann wirklich öfter ein Päuschen brauchten und sehr müde am Campingplatz angekommen sind war die Tour doch wunderschön. Eine wirklich tolle Landschaft, kaum störende Autos und der Campingplatz ist das Sahnehäubchen.


Wir haben erst nur für eine Nacht bezahlt aber haben uns dann entschieden zwei Nächte zu bleiben. Das war zum Glück kein Problem.

Wir finden den Platz so schön weil sich hier alles toll in die Natur einfügt und nichts künstlich aufgepeppt wurde. Der Platzwart ist ein totel netter Typ und das Sanitärhäuschen ist ein uriger kleiner Holzanbau mit großen Holztüren und Waschbecken mit und ohne Trinkwasser aber super sauber. Die Dusche hat zwei große Holztüren an denen man von innen seine Klamotten usw. aufhängen kann. Zum Schutz vor Nässe gibt es dann noch einen Duschvorhang und die Dusche kann man von der Wand nehmen. Hier ist einfach alles mit liebe zur Natur und zum Detail gemacht.



Zum Essen gab es dann noch das auf dem Weg eingekaufte Hühnchengeschnetzelte mit Buttersoße dazu Spaghetti mit unserem selbstgemachten Kräutersalz. 😋

Und einen zutraulichen Stubentiger gibt es hier auch. 😁


Frosch und Teddy genießen die Ruhe.
Frosch und Teddy genießen die Ruhe.

 
 
 

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